Elastische Zwischenlagen und Zwischenplatten

Wesentliche Voraussetzung: Elastizität

Die Elastizität der Schiene und der sie tragenden Komponenten des Gleisoberbaus sind eine wesentliche Voraussetzung für die Funktion der Lastübertragung und der Lastverteilung. Die Realisierung einer gewünschten Steifigkeit (Nachgiebigkeit) unter der rollenden Last und eine zusätzliche Reduzierung der Erschütterungs- und Körperschallemissionen ist ausschließlich mit elastischen Elementen möglich. Ihre Wirksamkeit wird in erster Linie durch ihre elastischen und dämpfenden Eigenschaften bestimmt. 
Zu den elastischen  Elementen des Oberbaus gehören neben dem Schotter, der Schwellenbesohlung und den Masse-Feder-Systemen die elastischen Komponenten von Schienenbefestigungen.

Standardlösungen und Sonderanfertigungen

Mit einer gezielten Auswahl von Materialien, Verarbeitungs- und Schäumungsverfahren sowie der Formgebung der elastischen Bauteile für Schienenbefestigungen bieten wir Ihnen neben den bahntypischen Standardlösungen auch Sonderanfertigungen für alle Anwendungsbereiche an. Mit der im Bild dargestellten Formgebung wird z.B. eine asymmetrische bilineare Federkennlinie für Nahverkehrslösungen realisiert. Die statische Steifigkeit kann mit diesen Systemen von weniger als 5  kN/mm bis auf über 200 kN/mm variiert werden. Eine Asymmetrie der Einsenkung oder die Bilinearität wird in allen Steifigkeiten sichern geringst mögliche Schienenkopfauslenkungen und die z.B. von der DB AG geforderte integrierte Federwegbegrenzung.

Resultate:

  • Statische Steifigkeit von < 5 kN/mm bis > 200 kN/mm
  • Dynamische Versteifung < 1,5
  • Klima- und Langzeitstabilität  bei hoher Betriebsfestigkeit
  • Hoher Fahrkomfort bei reduzierten Schall- und Erschütterungsemissionen
  • Kundenspezifisches Design für  geometrische und technische Parameter
  • Im Hochgeschwindigkeitsverkehr federn die Schienenbefestigungen in Millisekunden aus und gewähren auch der 2. Achse eines Drehgestells die volle Elastizität